
Dieses Buch ist Pflicht!!! - Pflicht für alle die mal genau wissen wollen wie es für den einfachen deutschen Soldaten im 2. Weltkrieg war. Im Gegensatz zu Filmen wie Der Soldat James Ryan oder Band of Brothers wo die deutschen Soldaten oftmals als tyrannische, mörderische und teilweise auch trottelige Nazis dargestellt werden, kann man im diesem Buch den deutschen Frontsoldaten endlich von einer ganz anderen Seite erleben. Die teilweise heftig beschriebenen Sachen, wo man das Buch dann zur Seite legt um sich krampfhaft vorzustellen wie das gewesen sein muss seine Kameraden so sterben zu sehen - Niedergemetzelt oder in Fetzen gerissen. Dieses Buch zeigt den Krieg von seiner hässlichsten Seite, aber auch von der Seite wie der Autor die Kameradschaft der Männern beschreibt, wie sie sich nur im Krieg entwickeln kann. Nicht für das NS-Regime, sondern nur für die Kameraden Ihrer und anderer Einheiten haben sie immer wieder die Strapazen auf sich genommen. Ebenso wird hier das rücksichtslose Vorgehen der roten Armee gegenüber unseren Soldaten und Ihren eigenen Landsleuten beschrieben - wie der Krieg aus Menschen Bestien macht. Auch kommt gut rüber was für Kleinigkeiten die für uns heute lächerlich erscheinen, im Krieg den Soldaten eine große Freude bereiten. Man hat nicht viel und ein Leben ist hier nicht viel Wert, so wird der Autor immer wieder mit dem Tod von guten Freunden und Bekannten konfrontiert. Ein Buch was zum Nachdenken anregt.
Top Buch!!! - Ich kann den ganzen positiven Bewertungen bezüglich dieses Buches nur zustimmen. Es ist beeindruckend und erschütternd zugleich und beschreibt aus meiner Sicht sehr gut die Entwicklung der Gefühle und Empfindungen des Autors an der sowjetischen Front während des 2. Weltkrieges. Ich kenn bislang kein besseres Buch zu dieser Thematik.
Vergiss die Zeit der Dornen nicht - Der Autor schildert seine Zeit bei der 24. ostpreußischen Panzerdivision vom November 1942, als er in die Kalmückensteppe versetzt wird und anfangs an Einsätzen in und um Stalingrad teilnimmt. Nach der Schlacht um Stalingrad kämpft er im Ramen der Division u.a. im Brückenkopf von Nikopol, während des Rückzugs zum Bug und in Bulgarien. Er erlebt den Einmarsch der Russen in Ostpreußen im Oktober 44 und kämpft zuletzt noch als Kradmelder in der Division Großdeutschland.Ein klasse Buch. Die Aufzeichnungen sind sehr authentisch und bewegend.Dieses Buch schildert den Krieg wie er wirklich war und zeigt seine schlimmsten Seiten auf.
Lesenswert ! - Sehr interessantes Buch für Menschen die mehr über diesen Krieg wissen wollen. Die nicht nur die Wochenschauperspektive und die großen Truppenbewegungen in TV Reportagen mit politisch immer korrekten Kommentar erfahren möchten.Ich glaube der Krieg besonders an der sogenannten Ostfront war viel grausamer, härter für alle Menschen und unmoralischer als wir, die Nachkriegsgeneration, es uns vorstellen können.Der Autor vermittelt es sehr detailiert und glaubhaft wie unglaublich hilflos der einfache Soldat Dinge mitmachen muß, die als Pflichterfüllung verkauft wurden aber eigentlich Selbstopferung und Fütterung einer furchtbaren Kriegsmaschine eines von Anfang an nicht gewinnbaren Feldzuges waren.Oft muß man innehalten, wie sinnlos und grausam seine Kameraden, Freunde und auch Feinde starben oder schwerst verwundet wurden. Wie unmenschlich Hunger, Kälte und die permanente Angst vor dem Feind gewesen sein muß.Was mich ein wenig erstaunt, deshalb nur 4 Sterne, ist die teilweise Emotionslosigkeit in der erzählt wird. Seine Gefühle und Empfindungen in dieser Zeit und den Fronteinsätzen fliessen kaum bis gar nicht in die spannenden und bildreichen Erzählungen ein. Ansonsten denkt man manchmal, man hört einem alten Mann zu der was aus seinem Leben zu erzählen hat. Schade das nicht mehr Kriegsteilnehmer ihr Leben niedergeschrieben haben, nur wenn man die Wahrheit aus erster Hand kennt, weiss man das Krieg nichts fazinierendes hat sondern nur Menschen und ihre Seelen frißt.
Tiefe Ergriffenheit - Ich habe bereits viele Bücher dieser Gattung gelesen aber noch keines dieser Güte. Günter Koschorrek schreibt, dass man als nicht-dabei-gewesener die Chance hat, die Ideale, die Ängste, die Sorgen der einfachen Frontsoldaten nachzuvollziehen. Das Buch ist leicht zu lesen, vermittelt jedoch immer wieder die absolute Härte und Grausamkeit des Krieges, vorallem der Ostfront.Der Autor gibt unverblümt seine Gedanken wieder. Ein absolut gelungenes Buch. Ich bin begeistert!